Gedankenplantage

Ukryty w mieście krzyk

Kategorie: Umwelt

Krieg dem Urwald

Wenn ich ein brasilianischer Geschäftsmann wäre und die Rechte zum Abholzen des Urwalds besäße, würde ich wahrscheinlich eine Kasinostadt à la Las Vegas errichten und die Affen Cocktails servieren lassen. Man solle ja nicht sagen, dass man sie aus ihrer natürlichen Umgebung vertreibt.

Der allgemeine Brasilianer ist jedoch kein geschäftstüchtiger Europäer, welcher aus dem Niedergang der Kommunismus und den Verlockungen des Kapitalismus gelernt hat.
Der Brasilianer holzt dafür seinen Urwald ab und lässt auf 62% der Fläche Kühe grasen.
Diese 62% sind knapp 400.000km² ergo die Fläche Deutschlands inklusive Österreichs.

Was soll man dazu noch sagen..

Jacque Fresco

Da ich zur Zeit noch eine äußerst zeitaufwendige VWL Klausur zu schreiben habe, komme ich bis zum Wochenende nicht zum Schreiben.

Gönnt euch in der Zeit dieses Video von Jacque Fresco, welcher die Ressourcen basierte Ökonomie erklärt, u.a. Thema der Klausur für die ich lerne. :)

Etwas ist faul im Staate Dänemark

Habt ihr das B-E-S-T-E, bzw. die beste Nachricht des Tages eigentlich mitbekommen? Nein? Ich fast auch nicht!
Erinnert ihr euch noch an Dolly? Das süße pelzige Schaf, welches vor einigen Jahren geklont wurde? Ja das ist ja nach ein paar Wochen verreckt. Nicht weiter schlimm.
Schlimm im Gegensatz dazu ist folgende Meldung aus Brüssel:

Das Europaparlament wollte strikte Vorgaben für die Vermarktung von Klonfleisch erreichen, die Abgeordneten scheiterten aber am Widerstand von EU-Mitgliedsstaaten und Europäischer Kommission.

„Offenbar wollen die Mitgliedsstaaten, dass die Verbraucher Klonfleisch essen, ohne dies zu erfahren“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der konservativen EVP-Fraktion, Peter Liese (CDU).

Da krieg ich direkt Bock zu McDonalds zugehen und mir einen Doppel-Whopper mit extra viel AIDS zu bestellen.
Währenddessen hat (na wer wohl!?) die EU mal eben die Grenzwerte für Radioaktivität in Lebensmitteln hochgesetzt.

Seit Samstag gelten in der EU höhere Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel, wie heute bekannt wurde. In normalen Zeiten liegen die Maximalbelastungen der meisten Lebensmittel für Cäsium-134 und Cäsium-137 bei 600 Becquerel, seit Samstag sind es 1250 Becquerel. Für Milcherzeugnisse sind nun statt 370 Becquerel 1000 Becquerel erlaubt.

Das ist nicht weiter schlimm und auch bitte nicht drüber nachdenken, einfach Fresse halten und weiter konsumieren.
Das würde mir am Arsch vorbei becquerelen, wenn ich nicht folgendes gelesen hätte, was mich ein wenig stutzig macht:

Das Umweltinstitut München und andere Experten raten jedoch zu strengeren Grenzwerten: 30 bis 50 Bq/kg bei Nahrung für Erwachsene und 10 bis 20 Bq/kg für Kinder, stillende und schwangere Frauen sowie 5 Bq/kg für Babynahrung.

Also 50 Bq  sind iwie 25 mal weniger Strahlung, als nun offiziel verträglich ist. Das lässt den Anschein von Lebensmittelknappheit vermuten. Ich spreche hierbei von gesunden und vor allem unbedenklichen Erzeugnissen.

Und was hat das nun mit Deutschland ( und auch Europa) zu tun?

Mal überlegen, Japan + Energie + Lebensmittel + Biokraftstoff E10 +Wir MÜSSEN UNBEDINGT NEUE WAFFENSYSTEME demokratische Lösungsansätze in Lybien testen = Erzeugung künstlicher Knappheit => höhere Einnahmen, Wahlkampf taktische Manöver.

Ergo business as usual…

Flow – Wasser ist Leben

unbedingt anschauen

Hier findet ihr den Stream zu Water Makes Money.

Und hier findet ihr den Stream zu der Doku Flaschenwahn statt Wasserhahn.

Update:

Öko ist nicht unbedingt umweltfreundlich

Ich bin es leid in letzter Zeit mir Gedanken über die Geschehnisse in den Medien zumachen, da es alle paar Jahre immer ein und die selbe Scheiße ist.

In den letzten Tage ist das Geschrei groß über den neuen Ökosprit E10. Die sogenannte Regierung versucht nun über ihre medialen Sprachrohre dem Bürger zu verklickern, dass er gefälligst nun anstatt Benzin, den Biokraftstoff E10 kaufen soll.

Dies sei umweltfreundlicher und günstiger und und und. Vor allem ist es jetzt ein guter Zeitpunkt den Leuten wieder mehr Geld aus den Taschen zuziehen, nachdem die Araber seit einigen Wochen mit ihrem Öl wieder faxen machen und sich gegenseitig erschießen, weil sie lange genug von ihren Landsleuten ausgenommen wurden – unter der Einverständnis des demokratischen Westens selbstverständlich.
Nun steigt wieder der Preis für den Barrel Öl und die Preise an den Zapfsäulen gehen nun endlich auch wieder hoch, damit sie dann, wie es seit 2009 schon ist, nicht an den gesunkenen Preis für ein Barrel Öl angepasst werden. Das merkt der saufende Pöbel schon nicht und wenn doch, schickt man eben neue Terrorwarnungen raus.
In den Nachrichten wird aber auch nicht wirklich erklärt, was denn genau den neuen Sprit ausmacht, das sollen die Tankstellenverkäufer eben erledigen, die ihre Informationen auch nur aus den Lobbykreisen erfahren.

Gefahr für Umwelt und Auto

Laut den Quellen von Wikipedia besteht die Gefahr, dass der Biokraftstoff Motorschäden verursachen kann. Das Ethanol kann unter hohem Druck und hohen Temperaturen zu Korrosionen bei Bauteilen aus Aluminium im Motor und der Benzinpumpe führen.

Das weitaus größere Problem liegt jedoch in der Produktion, oder besser gesagt, welche Rohstoffe dafür verwendet werden.
Um den Biokraftstoff, bzw. das Ethanol herzustellen, werden Mais, Weizen und Zuckerrüben abgebaut und nach Europa gebracht um diese in hohen Mengen zu verfeuern. Dabei kommt der Großteil der Lebensmittel aus armen Ländern, wo diese eigentlich für die Nahrung der Bevölkerungen benötigt wären.
Diese Doppelmoral ist für mich daher mal wieder äußerst fragwürdig. Wie kann man Despoten die auf ihre Landsleute schießen der Unmenschlichkeit her verurteilen und im nächsten Atemzug sein Volk auffordern, fragwürdigen Kraftstoff zu konsumieren, wenn an dessen Herstellung hunderttausende Leben zu Grunde gehen. Die armen haben eben keine Lobby, wenn in ihrem Land keine begrenzten Rohstoffe vorkommen, die man ausbeuten kann.

Zudem ist auch die Umweltfreundlichkeit des Kraftstoffes mehr als fragwürdig:

Das ARD-Magazin „Fakt“ berichtete am 6. Dezember 2010, Wissenschaftler hätten als Folge der veränderten Beimischung giftige Verbindungen wie Blausäure und Vorläufer von Ozon in den Abgasen gefunden.

Mediale Ehrlichkeit die begeistert.

Gasland

Na schon mal was von Fracking gehört? Nicht? Dann geht es euch genau so wie mir bis vor kurzem. Fracking ist die Abkürzung für Hydraulic fracturing, eine neue Form der Erdgasgewinnung. Bei dieser Technik wird eine Mischung aus Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in gashaltige Gesteinsschichten gepumpt, um so das Gas freizusetzen. Dabei werden die Abwässer wieder in den Boden gepumpt, ohne die Chemikalien vorher rauszuholen.
Hört sich gefährlich an? Exxon Mobile verspricht, dass dies sicher sei!

Sicher, ist vor allem die Vermutung, dass sie lügen. Davon zeugt ein im November veröffentlichter Film, Gasland. Hier der Trailer dazu.

Erfreulich ist auch die Tatsache, das Fracking auch nach Deutschland kommt! Wir sollten hier natürlich keine umweltschädigende Möglichkeit auslassen, um großen Firmen ordentlich Geld in die Taschen fließen zulassen. Standort Deutschland verpflichtet!

Der Doku zu Folge suchen die Firmen in NRW und Niedersachsen bereits nach dem Gas. Und wisst ihr was? Die Wasserwerke wissen dabei von nichts, sie haben es auch nur aus der Presse erfahren. Woran erinnert mich das bloß??

Um es mit den Worten Dave Chappelles zu beenden:

Yes they deserve to die and I hope they burn in hell!