Gedankenplantage

Ukryty w mieście krzyk

Kategorie: Toxic Food

Schoene Bescherung

Neulich in der U-Bahn las ich die Nachricht, dass Google die Robotik Firma Boston Dynamics aufgekauft hat. Für die, die von denen noch nichts gehört haben, dass sind die hier.

Boston Dynamics ist auch für seine Zusammenarbeit mit dem Pentagon bekannt. Google behauptet zwar nur noch die bereits laufenden Verträge zwischen BD und dem Militär zu ende zuführen, jedoch keine weiteren mehr anzunehmen. Bereits vor diesem Coup, hat Google bereits schon ein halbes Dutzend anderer Robotikunternehmen gekauft. Ein Schelm wer hierbei Parallelen zum Film Terminator zieht.

Und noch etwas..

Während die verarmte Bevölkerung der Ukraine sich nicht zwischen den Wölfen welchen sie sich zum Fraß vorwirft entscheiden kann, nutzt die EU den Nebel der Empörung innerhalb der Medien um das langersehnte Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU durchzusetzen.

EDIT

Bei Campact gibt es eine ausführlichere Darstellung zum Freihandelsabkommen.

Monsanto – Mit Gift und Genen

Etwas ist faul im Staate Dänemark

Habt ihr das B-E-S-T-E, bzw. die beste Nachricht des Tages eigentlich mitbekommen? Nein? Ich fast auch nicht!
Erinnert ihr euch noch an Dolly? Das süße pelzige Schaf, welches vor einigen Jahren geklont wurde? Ja das ist ja nach ein paar Wochen verreckt. Nicht weiter schlimm.
Schlimm im Gegensatz dazu ist folgende Meldung aus Brüssel:

Das Europaparlament wollte strikte Vorgaben für die Vermarktung von Klonfleisch erreichen, die Abgeordneten scheiterten aber am Widerstand von EU-Mitgliedsstaaten und Europäischer Kommission.

„Offenbar wollen die Mitgliedsstaaten, dass die Verbraucher Klonfleisch essen, ohne dies zu erfahren“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der konservativen EVP-Fraktion, Peter Liese (CDU).

Da krieg ich direkt Bock zu McDonalds zugehen und mir einen Doppel-Whopper mit extra viel AIDS zu bestellen.
Währenddessen hat (na wer wohl!?) die EU mal eben die Grenzwerte für Radioaktivität in Lebensmitteln hochgesetzt.

Seit Samstag gelten in der EU höhere Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel, wie heute bekannt wurde. In normalen Zeiten liegen die Maximalbelastungen der meisten Lebensmittel für Cäsium-134 und Cäsium-137 bei 600 Becquerel, seit Samstag sind es 1250 Becquerel. Für Milcherzeugnisse sind nun statt 370 Becquerel 1000 Becquerel erlaubt.

Das ist nicht weiter schlimm und auch bitte nicht drüber nachdenken, einfach Fresse halten und weiter konsumieren.
Das würde mir am Arsch vorbei becquerelen, wenn ich nicht folgendes gelesen hätte, was mich ein wenig stutzig macht:

Das Umweltinstitut München und andere Experten raten jedoch zu strengeren Grenzwerten: 30 bis 50 Bq/kg bei Nahrung für Erwachsene und 10 bis 20 Bq/kg für Kinder, stillende und schwangere Frauen sowie 5 Bq/kg für Babynahrung.

Also 50 Bq  sind iwie 25 mal weniger Strahlung, als nun offiziel verträglich ist. Das lässt den Anschein von Lebensmittelknappheit vermuten. Ich spreche hierbei von gesunden und vor allem unbedenklichen Erzeugnissen.

Und was hat das nun mit Deutschland ( und auch Europa) zu tun?

Mal überlegen, Japan + Energie + Lebensmittel + Biokraftstoff E10 +Wir MÜSSEN UNBEDINGT NEUE WAFFENSYSTEME demokratische Lösungsansätze in Lybien testen = Erzeugung künstlicher Knappheit => höhere Einnahmen, Wahlkampf taktische Manöver.

Ergo business as usual…

Dioxin

„Das bisschen Dioxin bringt einen schon nicht um.“ „Es ist erst gefährlich wenn sie 5-6 Dioxin verseuchte Eier essen, bei Kindern reicht eines.“ So, oder ähnlich hieß es heute im Morgenmagazin der öffentlich Rechtlichen.

Fangen wir jedoch mal von Vorne an.

Ende Dezember hat die Firma Harles & Jentzsch erhöhte Dioxinwerte in ihren Futtermitteln festgestellt und daraufhin die zuständigen Behören verständigt. Diese Futtermittel, bei denen es sich um pflanzliche Mischfettsäure handelt, stammen vom Emdener Biodieselhersteller Petrotec AG ab.

Unklar blieb bis heute nun der Weg auf dem das Dioxin, welches bei Proben um bis zu 78-fach zu hohe Werte aufwies. Offiziel heißt es nun:

Pflanzenschutzmittel sind nach Erkenntnissen der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch die Quelle für die Dioxin-Verseuchung von Futterfetten der Firma Harles und Jentzsch. Das gehe nach Einschätzung von Experten „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ auf die spezielle Verteilung von Dioxin- und Furanverbindungen hervor, die in einer Fettprobe der zu dem Unternehmen gehörenden Spedition Lübbe nachgewiesen wurde, teilte Foodwatch am Montag in Berlin mit.

Na das nenn ich doch mal ein Glück – damit konnte ja NIEMAND rechnen. Pflanzenschutzmittel. Schade eigentlich, ich habe eigentlich schon gehofft, dass die Firmen wie im Allgemeinen üblich, ihre Gifte direkt ins Futter mischen.

Groß war aber auch das Geschrei der Politik und deren lobbyisierenden Mittätern, welche nur auf so einen Skandal gewartet haben, um wieder mehr unnütze Gesetze verabschieden zu können. Dabei sind zu Mindest einige Neuigkeiten zum Vorschein gekommen, die einen jedoch nicht wirklich überraschen.

Trotzdem ist das Kontrollsystem bei Futter und Lebensmitteln erschreckend lasch. Etwa 1200 zusätzliche Stellen bräuchte man, um die Verfahren angemessen sicher zu machen, schätzt Martin Müller, Vorsitzender des Bundesverbands derLebensmittelkontrolleure.

Auffallend wenig hört man über die toxische Wirkung des Dioxin. Länder wie die Slowakei, Großbritannien und Südkorea haben Einfuhrverbote für deutscher Hühner- und Schweinprodukte ausgesprochen, da Dioxine einige der tödlichsten Chemikalien sind, die jemals hergestellt wurden.

Dioxin lagert sich in den Fettzellen unseres Körpers ab und bleibt dort bis zum Ende unseres Lebens. Es baut sich kumulativ vom Zeitpunkt unserer Geburt an auf, so dass durch einen vermehrten Kontakt mit Dioxin auch ein erhöhtes Risiko entsteht.

Achso! Deswegen brauchen wir uns also keine Sorgen zu machen. Wir sind ja, also mit einigen wenigen Ausnahmen (Hartz4 Empfänger) Nazi-Übermenschen und somit Resistent gegen Gifte! Puh na dann nochmal „Schwein“ gehabt. Dann verstehe ich auch, weshalb das Bundesagrarministerium keinen Anlass für Verkaufs- und Einfuhrverbote für deutsche Lebensmittelprodukte sieht.

Wie Fefe dazu sagen würde: Darauf erstmal einen Chicken McNuggets!