Gedankenplantage

Ukryty w mieście krzyk

Kategorie: Ausbeutung

schmutzige Schokolade

Gestern Abends lief auf Arte in Folge eines Themenabends die Dokumentation  – schmutzige Schokolade.
Im Allgemeinen behandelt die Doku mal wieder die katastrophalen Zustände im Westen Afrikas, wo Kinder aus Ländern wie Mali, Niger, Burkina Faso etc. mit 10 Jahren in die Elfenbeinküste verschleppt werden um dort auf Kakaoplantagen zu schuften.

Schauts euch an.

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Der Aufstand des Gewissens

Nachtrag zum englischen Pöbel

Wie es sich heute herausgestellt hat, hat der von der Polizei Ermordete keine Schüsse auf die Polizei abgefeuert!

Es scheint, irgendetwas ist kommunikativ technisch schief gelaufen, diese Nachricht hätte so nicht in die Medien kommen sollen.
Aber so ein Toter ist schnell vergessen, wenn die Polizei in England endlich mal durchgreifen wird und es nicht bei einem Todesfall bleibt.

Chapeau bas!

vom englischen Pöbel

Jaja die Engländer mal wieder, können sich nicht im Urlaub benehmen, machen Randalen in und außerhalb der Fussballstadien und besaufen sich unentwegt, wo es nur geht.

Und nun kokelt der Pöbel nun sogar seine eigene Hauptstadt an. Wie kann es sein, dass die nach nur einem Todesfall gleich so ausrasten, obwohl London mit die höchsten Kriminalitätsraten Europas aufweist?
Eigentlich geschieht dies aus den selben Beweggründen, wie in vielen anderen Städten Europas und auch Nordafrikas – dem sozialen Ungleichgewicht.

Während im Kapitalismus nur die „genügend“ Geld verdienen, die welches auch haben, wird, wie in Deutschland ebenfalls, tatkräftig das Volk gemolken.
Die Geschehennisse in London und aus anderen Städten in England kommen nicht von ungefähr, sie sind das Produkt von Ignoranz und Untätigkeit der Behörden gegenüber den Sorgen und Problemen des gemeinen Volkes, auch wenn diese Unverhältnismäßig erscheinen mögen. Doch was ist in unseren Zeiten verhältnismäßig, mit Ausnahme der Rettung der Banken, welche uns mit kräftiger Unterstützung der Regierungen die Krise eingebrockt haben?

Exakt auf den Punkt getroffen hat die Situation ein Londoner, welchen ich zitieren möchte:

Is rioting the correct way to express your discontent?

„Yes,“ said the young man. „You wouldn’t be talking to me now if we didn’t riot, would you?“

The TV reporter from Britain’s ITV had no response. So the young man pressed his advantage. „Two months ago we marched to Scotland Yard,  more than 2,000 of us, all blacks, and it was peaceful and calm and you know what? Not a word in the press. Last night a bit of rioting and looting and look around you.“

Etwas ist faul im Staate Dänemark

Habt ihr das B-E-S-T-E, bzw. die beste Nachricht des Tages eigentlich mitbekommen? Nein? Ich fast auch nicht!
Erinnert ihr euch noch an Dolly? Das süße pelzige Schaf, welches vor einigen Jahren geklont wurde? Ja das ist ja nach ein paar Wochen verreckt. Nicht weiter schlimm.
Schlimm im Gegensatz dazu ist folgende Meldung aus Brüssel:

Das Europaparlament wollte strikte Vorgaben für die Vermarktung von Klonfleisch erreichen, die Abgeordneten scheiterten aber am Widerstand von EU-Mitgliedsstaaten und Europäischer Kommission.

„Offenbar wollen die Mitgliedsstaaten, dass die Verbraucher Klonfleisch essen, ohne dies zu erfahren“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der konservativen EVP-Fraktion, Peter Liese (CDU).

Da krieg ich direkt Bock zu McDonalds zugehen und mir einen Doppel-Whopper mit extra viel AIDS zu bestellen.
Währenddessen hat (na wer wohl!?) die EU mal eben die Grenzwerte für Radioaktivität in Lebensmitteln hochgesetzt.

Seit Samstag gelten in der EU höhere Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel, wie heute bekannt wurde. In normalen Zeiten liegen die Maximalbelastungen der meisten Lebensmittel für Cäsium-134 und Cäsium-137 bei 600 Becquerel, seit Samstag sind es 1250 Becquerel. Für Milcherzeugnisse sind nun statt 370 Becquerel 1000 Becquerel erlaubt.

Das ist nicht weiter schlimm und auch bitte nicht drüber nachdenken, einfach Fresse halten und weiter konsumieren.
Das würde mir am Arsch vorbei becquerelen, wenn ich nicht folgendes gelesen hätte, was mich ein wenig stutzig macht:

Das Umweltinstitut München und andere Experten raten jedoch zu strengeren Grenzwerten: 30 bis 50 Bq/kg bei Nahrung für Erwachsene und 10 bis 20 Bq/kg für Kinder, stillende und schwangere Frauen sowie 5 Bq/kg für Babynahrung.

Also 50 Bq  sind iwie 25 mal weniger Strahlung, als nun offiziel verträglich ist. Das lässt den Anschein von Lebensmittelknappheit vermuten. Ich spreche hierbei von gesunden und vor allem unbedenklichen Erzeugnissen.

Und was hat das nun mit Deutschland ( und auch Europa) zu tun?

Mal überlegen, Japan + Energie + Lebensmittel + Biokraftstoff E10 +Wir MÜSSEN UNBEDINGT NEUE WAFFENSYSTEME demokratische Lösungsansätze in Lybien testen = Erzeugung künstlicher Knappheit => höhere Einnahmen, Wahlkampf taktische Manöver.

Ergo business as usual…

maximale Gewinnoptimierung geht vor Sicherheit

Zuletzt wurde viel über den Atomstrom diskutiert und erzählt und vor allem gelogen. 
Dazu nun ein kurzes Videos zum Thema.

Im toten Winkel Japans

So langsam wird es ernst im Nahen Osten und vor allem in Libyen. Während die Welt, oder besser gesagt die Medien damit beschäftigt sind 24h lang über die Geschehnisse in Japan zu berichten, erlangt Gaddafi die Kontrolle über Libyen zurück.

Was mir besonders Sorgen macht ist die Lage in der Rebellenhochburg Benghazi, in welcher der Vater eines Freundes von mir General ist und sich den Rebellen angeschlossen hatte. Die Soldaten Gaddafis haben es wie bereits erwähnt, mittlerweile geschafft, das komplette Land wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, mit Ausnahme einiger weniger Provinzen. Es ist somit nur noch eine Frage der Zeit, bis die Soldaten zum letzten Schlag gegen Benghazi ansetzen werden. Kalashnikovs gegen Kampfflugzeuge – ein Kampf des Davids gegen Goliath.

Doch was ist aus den Bemühungen Europas geworden, die vielleicht einmalige Chance zu nutzen, den arabischen Völkern die demokratischen Rechte der Selbstbestimmung, der freien Wahlen, der freien Meinung etc. zu ermöglichen?
War dies alles wieder nur Wahlkampf gewesen, politisches Kalkül? Vieles spricht dafür..

Am vergangenem Montag hat Sarkozy die G8 nach Frankreich eingeladen, um die bereits von der arabischen Liga auch vereinbarte, Flugverbotszone über Libyen zu diskutieren. Man wollte zu erst auf das „Ja“ der arabischen Liga warten und als dies soweit war, sprach niemand mehr über Libyen, sondern nur noch über Japan. Da stellt sich mir die Frage, was die Scheiße eigentlich soll? Ich mein es gibt gefühlte fastilliarden Experten und Komissionen  in allen europäischen Ländern, die sich mit den Ereignissen in Japan beschäftigen (könnten), damit die G8 endlich mal macht, wozu sie einberufen wurde.
Währenddessen freut sich Gaddafi einen Kullerkeks und erklärt erst einmal in einem RTL! Interview, was Deutschland, speziell unsere FDJ Prinzessin Merkel, für ein toller Freund ist und sich gegen eine Flugverbotszone stellt. Das nenne ich fortschrittlich und demokratisch mit China und Russland in einem Windzug genannt zu werden.

Währenddessen nutzt die arabische Liga die Gunst der Stunde und bereitet auch in ihren Ländern nun einen Niederschlag der Demonstrationen, nach Gaddafis Vorbild, vor.

Kürzlich wurde bekannt, dass Saudi Arabien und andere Länder der arabischen Halbinsel nun tausend Soldaten in den Golfstaat Bahrain geschickt haben, um die Königsfamilie und die Beamten zu beschützen! Zu beschützen! Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Seit Wochen demonstrieren die Menschen in Bahrain friedlich gegen die Monarchen, welche in Palastanlagen leben, welche größer sind als die Dörfer der in der Nähe angesiedelten Menschen und nun schicken sie da Soldaten in Form von „UNO Blaumhelm Soldaten“ hin, welche anders als die Nichtznutze kurz mal die Aufständischen niederschießen werden.
Das ist aber scheißegal, weil die westlichen Regierungen sich ja dann keine Sorgen machen müssen, über deren Öl Verträge.  So sieht das nun auch ofiziell Obama.

O Wunder! Was gibt’s für herrliche Geschöpfe hier! Wie schön der Mensch ist! Schöne neue Welt, die solche Bürger trägt!

Zitat aus Shakespeares der Sturm

Öko ist nicht unbedingt umweltfreundlich

Ich bin es leid in letzter Zeit mir Gedanken über die Geschehnisse in den Medien zumachen, da es alle paar Jahre immer ein und die selbe Scheiße ist.

In den letzten Tage ist das Geschrei groß über den neuen Ökosprit E10. Die sogenannte Regierung versucht nun über ihre medialen Sprachrohre dem Bürger zu verklickern, dass er gefälligst nun anstatt Benzin, den Biokraftstoff E10 kaufen soll.

Dies sei umweltfreundlicher und günstiger und und und. Vor allem ist es jetzt ein guter Zeitpunkt den Leuten wieder mehr Geld aus den Taschen zuziehen, nachdem die Araber seit einigen Wochen mit ihrem Öl wieder faxen machen und sich gegenseitig erschießen, weil sie lange genug von ihren Landsleuten ausgenommen wurden – unter der Einverständnis des demokratischen Westens selbstverständlich.
Nun steigt wieder der Preis für den Barrel Öl und die Preise an den Zapfsäulen gehen nun endlich auch wieder hoch, damit sie dann, wie es seit 2009 schon ist, nicht an den gesunkenen Preis für ein Barrel Öl angepasst werden. Das merkt der saufende Pöbel schon nicht und wenn doch, schickt man eben neue Terrorwarnungen raus.
In den Nachrichten wird aber auch nicht wirklich erklärt, was denn genau den neuen Sprit ausmacht, das sollen die Tankstellenverkäufer eben erledigen, die ihre Informationen auch nur aus den Lobbykreisen erfahren.

Gefahr für Umwelt und Auto

Laut den Quellen von Wikipedia besteht die Gefahr, dass der Biokraftstoff Motorschäden verursachen kann. Das Ethanol kann unter hohem Druck und hohen Temperaturen zu Korrosionen bei Bauteilen aus Aluminium im Motor und der Benzinpumpe führen.

Das weitaus größere Problem liegt jedoch in der Produktion, oder besser gesagt, welche Rohstoffe dafür verwendet werden.
Um den Biokraftstoff, bzw. das Ethanol herzustellen, werden Mais, Weizen und Zuckerrüben abgebaut und nach Europa gebracht um diese in hohen Mengen zu verfeuern. Dabei kommt der Großteil der Lebensmittel aus armen Ländern, wo diese eigentlich für die Nahrung der Bevölkerungen benötigt wären.
Diese Doppelmoral ist für mich daher mal wieder äußerst fragwürdig. Wie kann man Despoten die auf ihre Landsleute schießen der Unmenschlichkeit her verurteilen und im nächsten Atemzug sein Volk auffordern, fragwürdigen Kraftstoff zu konsumieren, wenn an dessen Herstellung hunderttausende Leben zu Grunde gehen. Die armen haben eben keine Lobby, wenn in ihrem Land keine begrenzten Rohstoffe vorkommen, die man ausbeuten kann.

Zudem ist auch die Umweltfreundlichkeit des Kraftstoffes mehr als fragwürdig:

Das ARD-Magazin „Fakt“ berichtete am 6. Dezember 2010, Wissenschaftler hätten als Folge der veränderten Beimischung giftige Verbindungen wie Blausäure und Vorläufer von Ozon in den Abgasen gefunden.

Mediale Ehrlichkeit die begeistert.

Die Krise des Kapitalismus

Ein wunderbares Video, welches den Werdegang der Krise wiedergibt.

Zwischen den Zeilen lesen

Jetzt hat jemand Hillary Clintons Rede zum Thema Ägypten im Stile von Merkels Weihnachtsansprache übersetzt :D