Gedankenplantage

Ukryty w mieście krzyk

Kategorie: Aufstand

Syriens Bürgerkrieg

Vom Beginn des arabischen Frühlings begannen in Syrien Anfang des Jahres 2011 die ersten Konflikte. Zunächst noch friedlich, doch im laufe der Zeit fortschreitend mit Waffengewalt. Zum heutigen Tage sind mehr als hunderttausend Menschen zum Opfer des Bürgerkrieges gefallen.

Im folgenden Artikel wird die Mitschuld des Westens erörtert, wie dieser den Konflikt vorangetrieben und die Oppositionellen heimlich mit Waffen ausgerüstet hat.

Dazu ein Auszug:

Aber ob man denn, so der empörte dritte Einwand, im Ernst behaupten wolle, nach Assads brutalem Zuschlagen gegen friedliche Demonstranten seien diese noch immer verpflichtet gewesen, friedlich zu bleiben, militärische Gegengewalt zu unterlassen und damit die Fortdauer der Tyrannei hinzunehmen? Ja, ebendies. Regime wie das Assads sind eine Geißel ihrer Völker. Aber Bürgerkriege sind eine schlimmere. Die Vorstellung, es gebe ein fragloses Recht, mit diesen jene zu beseitigen, ist eine merkwürdige moralische Verirrung.

Von hier aus fällt ein kaltes Licht auf das Verhalten des Westens – oder genauer, der drei westlichen Vormächte Vereinigte Staaten, Großbritannien und Frankreich, die als ständige Mitglieder des Weltsicherheitsrats eine besondere Verpflichtung gegenüber dem internationalen Frieden und der Normenordnung haben, die ihn sichern soll. Ich sehe ab von der maßlos schäbigen Politik Saudi-Arabiens, Qatars und der Türkei.

Nachtrag zum englischen Pöbel

Wie es sich heute herausgestellt hat, hat der von der Polizei Ermordete keine Schüsse auf die Polizei abgefeuert!

Es scheint, irgendetwas ist kommunikativ technisch schief gelaufen, diese Nachricht hätte so nicht in die Medien kommen sollen.
Aber so ein Toter ist schnell vergessen, wenn die Polizei in England endlich mal durchgreifen wird und es nicht bei einem Todesfall bleibt.

Chapeau bas!

vom englischen Pöbel

Jaja die Engländer mal wieder, können sich nicht im Urlaub benehmen, machen Randalen in und außerhalb der Fussballstadien und besaufen sich unentwegt, wo es nur geht.

Und nun kokelt der Pöbel nun sogar seine eigene Hauptstadt an. Wie kann es sein, dass die nach nur einem Todesfall gleich so ausrasten, obwohl London mit die höchsten Kriminalitätsraten Europas aufweist?
Eigentlich geschieht dies aus den selben Beweggründen, wie in vielen anderen Städten Europas und auch Nordafrikas – dem sozialen Ungleichgewicht.

Während im Kapitalismus nur die „genügend“ Geld verdienen, die welches auch haben, wird, wie in Deutschland ebenfalls, tatkräftig das Volk gemolken.
Die Geschehennisse in London und aus anderen Städten in England kommen nicht von ungefähr, sie sind das Produkt von Ignoranz und Untätigkeit der Behörden gegenüber den Sorgen und Problemen des gemeinen Volkes, auch wenn diese Unverhältnismäßig erscheinen mögen. Doch was ist in unseren Zeiten verhältnismäßig, mit Ausnahme der Rettung der Banken, welche uns mit kräftiger Unterstützung der Regierungen die Krise eingebrockt haben?

Exakt auf den Punkt getroffen hat die Situation ein Londoner, welchen ich zitieren möchte:

Is rioting the correct way to express your discontent?

„Yes,“ said the young man. „You wouldn’t be talking to me now if we didn’t riot, would you?“

The TV reporter from Britain’s ITV had no response. So the young man pressed his advantage. „Two months ago we marched to Scotland Yard,  more than 2,000 of us, all blacks, and it was peaceful and calm and you know what? Not a word in the press. Last night a bit of rioting and looting and look around you.“