Syriens Bürgerkrieg

von oscar

Vom Beginn des arabischen Frühlings begannen in Syrien Anfang des Jahres 2011 die ersten Konflikte. Zunächst noch friedlich, doch im laufe der Zeit fortschreitend mit Waffengewalt. Zum heutigen Tage sind mehr als hunderttausend Menschen zum Opfer des Bürgerkrieges gefallen.

Im folgenden Artikel wird die Mitschuld des Westens erörtert, wie dieser den Konflikt vorangetrieben und die Oppositionellen heimlich mit Waffen ausgerüstet hat.

Dazu ein Auszug:

Aber ob man denn, so der empörte dritte Einwand, im Ernst behaupten wolle, nach Assads brutalem Zuschlagen gegen friedliche Demonstranten seien diese noch immer verpflichtet gewesen, friedlich zu bleiben, militärische Gegengewalt zu unterlassen und damit die Fortdauer der Tyrannei hinzunehmen? Ja, ebendies. Regime wie das Assads sind eine Geißel ihrer Völker. Aber Bürgerkriege sind eine schlimmere. Die Vorstellung, es gebe ein fragloses Recht, mit diesen jene zu beseitigen, ist eine merkwürdige moralische Verirrung.

Von hier aus fällt ein kaltes Licht auf das Verhalten des Westens – oder genauer, der drei westlichen Vormächte Vereinigte Staaten, Großbritannien und Frankreich, die als ständige Mitglieder des Weltsicherheitsrats eine besondere Verpflichtung gegenüber dem internationalen Frieden und der Normenordnung haben, die ihn sichern soll. Ich sehe ab von der maßlos schäbigen Politik Saudi-Arabiens, Qatars und der Türkei.

Advertisements