vom englischen Pöbel

von oscar

Jaja die Engländer mal wieder, können sich nicht im Urlaub benehmen, machen Randalen in und außerhalb der Fussballstadien und besaufen sich unentwegt, wo es nur geht.

Und nun kokelt der Pöbel nun sogar seine eigene Hauptstadt an. Wie kann es sein, dass die nach nur einem Todesfall gleich so ausrasten, obwohl London mit die höchsten Kriminalitätsraten Europas aufweist?
Eigentlich geschieht dies aus den selben Beweggründen, wie in vielen anderen Städten Europas und auch Nordafrikas – dem sozialen Ungleichgewicht.

Während im Kapitalismus nur die „genügend“ Geld verdienen, die welches auch haben, wird, wie in Deutschland ebenfalls, tatkräftig das Volk gemolken.
Die Geschehennisse in London und aus anderen Städten in England kommen nicht von ungefähr, sie sind das Produkt von Ignoranz und Untätigkeit der Behörden gegenüber den Sorgen und Problemen des gemeinen Volkes, auch wenn diese Unverhältnismäßig erscheinen mögen. Doch was ist in unseren Zeiten verhältnismäßig, mit Ausnahme der Rettung der Banken, welche uns mit kräftiger Unterstützung der Regierungen die Krise eingebrockt haben?

Exakt auf den Punkt getroffen hat die Situation ein Londoner, welchen ich zitieren möchte:

Is rioting the correct way to express your discontent?

„Yes,“ said the young man. „You wouldn’t be talking to me now if we didn’t riot, would you?“

The TV reporter from Britain’s ITV had no response. So the young man pressed his advantage. „Two months ago we marched to Scotland Yard,  more than 2,000 of us, all blacks, and it was peaceful and calm and you know what? Not a word in the press. Last night a bit of rioting and looting and look around you.“

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