Cyperpiraterie

von oscar

Gestern Abend gab es auf Arte wieder mal einen interessanten Themenabend. Es ging um das Aufkommen des Hackens gegen Politische Institutionen und global agierende Unternehmen.

Wer abseits der Tagesschau auch die Nachrichten aus dem Internet liest, dem wird aufgefallen sein, dass seit der Wikileaksaffäre um die Sperrung derer Konten und im Gegenzug der Angriffe von Anonymous auf globale Konzerne, es zu immer zahlreicheren Hacks kam.

Paradebeispiel in diesem Fall stellt Sony dar. Seit Ende April wurden Sonys Seiten alle paar Tage gehackt und die geklauten Daten ins Internet gestellt. Hier eine kleine Zusammenfassung von Golem.de.
Aber auch andere Unternehmen haben zur Zeit mit Hackern zu kämpfen, so gesellt sich zu Sony noch unter anderem  Google, welche von „Chinesischen Hackern“ angegriffen wurden, die IAEA– Internationale Atomenergie-Organisation, ein Mitarbeiter des FBI (^,^) und viele andere mehr

Doch leider verstehen die Regierungen und Unternehmen keinen Spaß bei diesen Aktionen, da es doch unmissverständlich deren Versagen in Sachen von IT-Security aufzeigt. Daher sehen die USA nur noch einen Ausweg aus diesem Schlamsassel.

Die Vereinigten Staaten wollen einem Pressebericht zufolge schwere Hackerangriffe aus dem Ausland künftig als Kriegshandlung einstufen. Dies sehe die neue Cyberstrategie des Verteidigungsministeriums vor, die in wenigen Tagen veröffentlicht werden solle, berichtete das „Wall Street Journal“. Das US-Militär könnte dann Attacken auf Computersysteme in den USA künftig mit militärischen Gegenangriffen antworten.

Bleibt abzuwarten, wann in Berlin die ersten Raketen einschlagen werden.

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