Öko ist nicht unbedingt umweltfreundlich

von oscar

Ich bin es leid in letzter Zeit mir Gedanken über die Geschehnisse in den Medien zumachen, da es alle paar Jahre immer ein und die selbe Scheiße ist.

In den letzten Tage ist das Geschrei groß über den neuen Ökosprit E10. Die sogenannte Regierung versucht nun über ihre medialen Sprachrohre dem Bürger zu verklickern, dass er gefälligst nun anstatt Benzin, den Biokraftstoff E10 kaufen soll.

Dies sei umweltfreundlicher und günstiger und und und. Vor allem ist es jetzt ein guter Zeitpunkt den Leuten wieder mehr Geld aus den Taschen zuziehen, nachdem die Araber seit einigen Wochen mit ihrem Öl wieder faxen machen und sich gegenseitig erschießen, weil sie lange genug von ihren Landsleuten ausgenommen wurden – unter der Einverständnis des demokratischen Westens selbstverständlich.
Nun steigt wieder der Preis für den Barrel Öl und die Preise an den Zapfsäulen gehen nun endlich auch wieder hoch, damit sie dann, wie es seit 2009 schon ist, nicht an den gesunkenen Preis für ein Barrel Öl angepasst werden. Das merkt der saufende Pöbel schon nicht und wenn doch, schickt man eben neue Terrorwarnungen raus.
In den Nachrichten wird aber auch nicht wirklich erklärt, was denn genau den neuen Sprit ausmacht, das sollen die Tankstellenverkäufer eben erledigen, die ihre Informationen auch nur aus den Lobbykreisen erfahren.

Gefahr für Umwelt und Auto

Laut den Quellen von Wikipedia besteht die Gefahr, dass der Biokraftstoff Motorschäden verursachen kann. Das Ethanol kann unter hohem Druck und hohen Temperaturen zu Korrosionen bei Bauteilen aus Aluminium im Motor und der Benzinpumpe führen.

Das weitaus größere Problem liegt jedoch in der Produktion, oder besser gesagt, welche Rohstoffe dafür verwendet werden.
Um den Biokraftstoff, bzw. das Ethanol herzustellen, werden Mais, Weizen und Zuckerrüben abgebaut und nach Europa gebracht um diese in hohen Mengen zu verfeuern. Dabei kommt der Großteil der Lebensmittel aus armen Ländern, wo diese eigentlich für die Nahrung der Bevölkerungen benötigt wären.
Diese Doppelmoral ist für mich daher mal wieder äußerst fragwürdig. Wie kann man Despoten die auf ihre Landsleute schießen der Unmenschlichkeit her verurteilen und im nächsten Atemzug sein Volk auffordern, fragwürdigen Kraftstoff zu konsumieren, wenn an dessen Herstellung hunderttausende Leben zu Grunde gehen. Die armen haben eben keine Lobby, wenn in ihrem Land keine begrenzten Rohstoffe vorkommen, die man ausbeuten kann.

Zudem ist auch die Umweltfreundlichkeit des Kraftstoffes mehr als fragwürdig:

Das ARD-Magazin „Fakt“ berichtete am 6. Dezember 2010, Wissenschaftler hätten als Folge der veränderten Beimischung giftige Verbindungen wie Blausäure und Vorläufer von Ozon in den Abgasen gefunden.

Mediale Ehrlichkeit die begeistert.

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