es kommt wie es kommen musste

von oscar

Julian Assange, Gründer von Wikileaks, fühlt sich zunehmend von den USA bedroht. Deshalb sucht er nun nach einem neuen Land, aus dem die bisher hauptsächlich von Schweden aus operierende Whistleblower-Plattform operieren kann. Dafür würde er sogar Asyl in der Schweiz beantragen.

Zu einer möglichen Verlegung von Wikileaks in die Schweiz sagte Assange dem Schweizer Fernsehsender TSR: „Das ist eine konkrete Möglichkeit, die wir derzeit überprüfen“. Dazu solle eine Schweizer Stiftung eingerichtet werden, die das Projekt tragen könne. Aufgrund des jeweiligen Presserechts gebe es derzeit nur drei Länder, in denen sich Wikileaks sicher fühlen könne: Island, die Schweiz und Kuba. Für die karibische Insel gelte das aber nur, solange Wikileaks nicht über kubanische Angelegenheiten berichte.

Assange sagte weiter, er fühle sich zunehmend von US-Behörden bedroht. Er nannte dabei vor allem das Pentagon, das unter anderem die Vernichtung der Irak-Protokolle sowie die Vernichtung allen Wikileaks zur Verfügung stehenden US-Militärmaterials auch in Zukunft gefordert habe. Das Ministerium habe auch damit gedroht, dies „zu erzwingen“, so Assange, wenn Wikileaks nicht Folge leiste. Mit welchen Mitteln das geschehen solle, habe das Pentagon auf Nachfragen von Wikileaks nicht ausreichend beantwortet.

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